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Baum, Otto

1900 Leonberg – 1977 Esslingen

Otto Baum gehört, als Künstler und Lehrer, zu den bedeutendsten Bildhauern und Bauplastikern der klassischen Moderne im südwestdeutschen Raum. Baums Modernität und Solidität heben ihn auf einen Rang mit Brancusi, Moore, Arp und Stadler.
Die ab 1952 entstehenden Holzstämme sind ein wichtiges Kapitel im künstlerischen Werdegang von Otto Baum. In ihrer künstlerischen Eigenständigkeit sind sie ihrer Zeit voraus und nehmen bereits minimalistische Tendenzen der 1960er Jahre vorweg. Die Arbeiten sind Resultat eines langwierigen Arbeitsprozesses. Dies liegt einerseits am sehr harten, schwer zu bearbeiteten Holz aus den tropischen Regenwäldern, zum anderen an Baums konzentrierter, meditativen Arbeitsweise. Otto Baum wollte den von der Natur vorgegeben Zustand (Maserungen, Äste, Spaltungen) optimal nutzen. Seine künstlerische Haltung spiegelt sich adäquat in seinen Worten: „Der Bildhauer muss in das Holz hineinschauen“.
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Ebba Johannsen (Burgschauspielerin), 1925
Bronze, dunkelbraun patiniert auf Sockel in Steinguss
H: 30 cm B: 20 cm, T: 20 cm
Sockel: 14,5 x 11 x 17 cm
Provenienz: Ebba Johannsen, Sammlung Neske, Pfullingen
WV Schlichtenmaier Nr. 5.B







Schauender, 1940/41(1996)
Bronze
H: 42 cm, B: 22 cm, T: 21,5 cm
monogrammiert links: B.; nummeriert: 1/8 (posthume Auflage)
WV Schlichtenmaier 101.B







Blüte II, 1962
Holz, lackiert
41 x 90 x 3 cm
2. Exemplar, welches nicht im Werkverzeichnis erfasst ist
WV Schlichtenmaier 221







Kauernde I, 1939
Bronze, dunkelbraun patiniert
42,3 x 23 x 22 cm
Guss 8/8 (posthume Auflage)
WV Schlichtenmaier 94 D





 
Frucht, 1940/41
Bronze
15,5 x 29,5 x 20,5 cm
Auflage: 8 Exemplare (posthum)
Exemplar 1/8

 
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